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Konzert 2014

 

 

Begeisterung und Emotionen in der Tulla Halle

 

Drei Monate intensive Vorbereitung. 49 bis in die Haarspitzen motivierte Musiker  und Musikerinnen (von 14 bis 82). Heraus kam ein Konzert, das die Zuhörer und bei der „Einigkeit“ ist auch das Auge immer gefragt, also auch die Zuschauer,  in ihren Bann zog und am Ende mit Begeisterungsstürmen die Leistungen quittierten. 

 

Im ersten Teil, wurden den Gästen nicht nur leichte Kost und Wohlklänge serviert. Der blaue Planet, wurde vom Komponisten sehr dramatisch und programmatisch angelegt. Ausgehend von der Idylle und Harmonie zwischen Mensch und Natur, wurden die Fehlentwicklungen und Irrungen aufgezeigt, die einem kompromisslosen Fortschrittsdenken folgen. Die Disharmonien waren nicht nur den Musikern in die Noten geschrieben, sondern wurden von einer Bildfolge, die Raimund Hambsch zusammenstellte, in den adäquaten Zusammenhang gestellt. Sehr anspruchsvolle Programmmusik, die die Akteure hier zu bewältigen hatten, doch man spürte, dass ihnen gerade dieses Stück ans Herz gewachsen war. Leichter für die Ohren, nicht was den Schwierigkeitsgrad betraf, war hier schon das Stockholmer „Water Festival“. In den Trillergirlanden der Holzbläser, entstanden sprudelnde Quellen und Wasserfontänen in den tausenden Springbrunnen von Stockholm. Aber auch der Untergang eines Kriegsschiffes, die Wachablösung vor dem Parlament und das perlende und sprudelnde Leben am Wasser wurde in diesem Stück spürbar. In „Backdraft“ ein Film zu dem der deutsche Hans Zimmer die Musik schrieb, ging es um einen Brandstifter, der mit seinen Bränden und den gefährlichen Sauerstoffexplosionen  vielen Feuerwehrleuten das Leben kostete. Sehr martialische und   heldenhafte Klänge waren hier zu hören. Nicht ganz so ernst sahen dies die Musiker, die vor dem herrlichen Grandioso, das letztendlich den Sieg der Feuerwehr darstellte, über die Köpfe der Zuhörer und der Musiker hinweg einen lebensgroßen Feuerwehrmann in den Hintergrund der Bühne schweben ließen und der fast zeitgleich danach, mit einem Konfettiknall, neben dem Dirigenten auftauchte. Der Kommandant der freiwilligen Feuerwehr von Rheinhausen Hubert Kullmann selbst schlüpfte in die Rolle des heldenhaften Retters und brachte den ganzen Saal zum schmunzeln.

 

Rock und Pop folgte im zweiten Teil des Konzertes. Mit „We will rock you“ wurden die Gäste eingestimmt. Sofort wurde mitgeklatscht und mitgestampft und mitgesungen oder einfacher: mitgerockt. Es folgte ein tolles Medley von der Rockgruppe Bon Jovi, das obwohl mit Schwierigkeiten geradeso gespickt, dem Publikum leicht und locker serviert wurde.

 

Mika ein tolles, beschwingtes Medley und die größten Hits von Toto folgten. Zum Abschluß drehten die Musiker noch einmal voll auf. Zusammen mit der Rockband  – Alfred Gitarre, Tom E-Bass und Michael Keybord -  ertönten Titel von Deep Purple, Survivor, Rolling Stones und Bap. Das Publikum war begeistert, das genauso Altersgemischt war, wie die Akteure selbst. Musik verbindet eben nicht nur Menschen verschiedener Nationen, sondern auch die Generationen untereinander. Vielleicht nicht immer, aber an diesem Abend war es so. Nach den obligatorischen Geschenken und Worten des Dankes durch den ersten Vorsitzenden Peter Brand, wurde die frenetisch geforderte Zugabe gewährt. Die klassische Rock Ballade von John Miles – Music wurde in einem sehr wohlklingenden Bearbeitung überzeugend dargeboten und mit einem Konfettiregen auf der letzten Note wurde allen Musikern und Musikerinnen zu einem gelungenes Konzert von allen Anwesenden stehend applaudiert.

 

Bilder der Veranstaltung finden Sie >>hier<<

und die Bilder der Ehrungen gibt es >>hier<<

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